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Saunaöl


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Der perfekte Aufguss mit dem richtigen Saunaöl

Der Aufguss ist der Höhepunkt bei jedem Saunagang. Der Schwall heißen Dampfs, der Deine Poren öffnet und Dich dazu bringt den ganzen Unrat aus Deinem Körper herauszuschwitzen. Im Grunde ganz einfach, Du muss nur warten, bis Deine Sauna die richtige Temperatur hat und dann einen Schwall Wasser aus Deinen Saunakübel über die heißen Saunasteine gießen. Viele glauben, man könne hier Garnichts falsch machen, doch weit gefehlt. Denn zu einem richtigen Saunaaufguss gehört auch ein aromatisches Saunaöl. Das Besondere an einem Saunaöl ist, dass es sich wunderbar mit dem Wasser vermischt, also eine Emulsion bildet und sich nicht wie andere Öle an der Oberfläche absetzt. Der Duft und die ätherischen Öle im Saunaöl verbinden sich mit den Wasserpartikeln in der Dampfwolke und verteilen sich so gleichmäßig in der Sauna.

Nach Wikipedia: “Unter einer Emulsion (lat. ex und mulgēre ‚herausgemolken‘) versteht man ein fein verteiltes Gemisch zweier normalerweise nicht mischbarer Flüssigkeiten ohne sichtbare Entmischung.

Die Kunst ist es nun, genau die richtige Menge an Saunaöl in das Aufgusswasser zu geben, so dass die Wirkung nicht zu schwach ist, die Saunafreunde aber auch nicht von dem Aroma des Öls erschlagen werden. Auch die Wahl des richtigen Saunaöls ist sehr zu beachten, viele Produkte beinhalten künstliche Aromen statt echten ätherischen Ölen und haben daher keine richtige Wirkung. Im schlimmsten Fall kann es bei einem solchen Billigprodukt sogar zu Reizungen in den Augen und der Atemwege kommen. Schlussendlich sollten auch Deine Saunagäste die Möglichkeit bekommen, das Aroma des Saunaöls für Deinen Aufguss mit auszuwählen. Wird man in der Sauna mit einem Aroma konfrontiert, welches man nicht mag, kann das zu Unwohlsein bis hin zur Übelkeit führen. Mit dem falschen Saunaöl oder einer ungenauen Dosierung kannst Du den ganzen gemütlichen Saunaabend ruinieren.

Gleich hier ein wichtiger Hinweis, Duftöle, wie sie gerne für Duftlampen verwendet werden, sind für den Gebrauch in einer Sauna gänzlich ungeeignet. Diese Öle verbinden sich nicht mit dem Wasser und werden beim Aufguss daher auch nicht verdampft. Das Problem ist, dass diese Öle so nach dem Verdampfen des Wassers auf den Steinen zurückbleiben. Das hat zur Folge, dass die Saunasteine eingesaut sind, das Öl irgendwann anfängt übel zu riechen und im schlimmsten Fall sogar Feuer fängt. Daher bitte immer nur Saunaöle verwenden, welche für diesen Zweck auch freigegeben sind.

Welche Aromen sind in der Sauna üblich?

Für eine klassische Sauna der finnischen Art solltest Du auf ein bewehrtes Saunaöl mit einem klassischen Duft zurückgreifen. Dazu gehören die Sorten Eukalyptus, Menthol, Minze, Latschenkiefer und Birke. Diese Aromasorten sind allesamt für Ihr wohltuendes Aroma bekannt und sorgen für ein wunderbar befreites Atmen. Die genannten Düfte werden schon seit Generationen für Aufgüsse beim Saunieren verwendet, denn genauso lange ist bereits Ihre fördernde und heilende Wirkung bekannt. Dabei wird jedes einzelne Saunaöl für eine Reihe ganz bestimmter Anforderungen verwendet.

Eukalyptus beispielsweise wirkt sehr erfrischend, anregend und fördert die Konzentration. Daher wird Eukalyptus besonders gerne bei Saunagängen am Vormittag verwendet. Latschenkiefer dagegen wird meistens für die Eindämmung von Erkältungen verwendet, da dieses Saunaöl schleimlösend, desinfizierend und belebend wirkt. Sobald ein echter Finne merkt, dass eine Erkältung im Anflug ist, wird er sich in seine heiße Sauna sitzen und die Erkältungserscheinungen mit einem schönen Latschenkiefer-Aufguss bekämpfen.

Auch bei einem Saunaöl modernerer Art stellen sich oftmals erstaunliche Wirkungen durch das Einatmen der Ätherischen Öle ein. Einen kleinen Auszug der Duftsorten und deren Wirkung findest Du hier:

Aroma
Wirkung
Anis Entspannend, weihnachtlich
Bergamotte Sinnlich, romantisch
Birke Stabilisierend, krampflösend
Englische Rose Aufmunternd, antidepressiv
Fichtennadel Lindert Atemwegsentzündungen, beschwingend
Grapefruit Anregend, erfrischend
Himbeere Entspannend, verträumt
Ingwer Bei Erkältungen, gut für die Durchblutung
Jasmin Hilft gegen Nervosität
Kamille Lindert Schmerzen und Entzündungen
Limone Aufmunternd, erfrischend
Melisse Antibakteriell, senkt den Blutdruck
Menthol Kühlend, hilft durchatmen
Nelke Sinnlich und anregend
Rosenholz Gut für Herz und Atmung
Salbei Hemmt Entzündungen
Teebaum Besänftigend und ausgleichend
Wacholder Hilfreich gegen Stress und Unruhe
Zimt Harmonisierend, fördert die Verdauung

 

Natürlich gibt es noch viele andere. Du kannst hier ganz nach Deinen Vorlieben walten und schalten. Allerdings solltest Du, wie zuvor schon erwähnt, unbedingt mit Deinen Freunden oder Familienmitgliedern Rücksprache halten, welches Saunaöl Ihre verwenden wollt. So kannst Du von vornherein eine schlechte Stimmung und einen verdorbenen Tag in der Sauna verhindern.

Erkundige dich bei deinen Saunagästen, ob Sie gegen den einen oder anderen Stoff allergisch sind, um Gefahrensituationen zu vermeiden!

Wie sollte das Saunaöl dosiert werden?

Eine feste Norm wird sich hier nur schwerlich finden lassen. Zu sehr hängt die Dosierung von der Intensität und Stärke des Saunaöls ab. Bei dominanten Düften wie Eukalyptus oder Limone wirst Du wahrscheinlich weniger brauchen als bei Düften, die eher mild und harmonisch ausfallen, wie beispielsweise Jasmin oder Bergamotte. Grundsätzlich solltest Du Dich am Anfang an die Dosierungsempfehlung des Herstellers halten, die bei jedem Saunaöl dabei sein sollte. Spätestens nach dem ersten Saunagang weißt Du dann schon ob das Gemisch passt oder ob Du die Dosierung ändern musst.

Beim Aufguss selbst hast Du die Kontrolle über die Dosierung. Wichtig ist, dass Du den Aufguss nicht schlagartig über die Saunasteine schüttest, da es sonst zu einer regelrechten Dampfverpuffung kommt. Stattdessen solltest Du den Aufguss langsam und gleichmäßig über die heißen Saunasteine gießen, so dass der Dampfgehalt in der Sauna langsam ansteigt und Dein Körper Zeit hat sich daran zu gewöhnen. Bei einem zu abrupten Aufguss kann es Dir passieren, dass Dir kurzfristig die Luft wegbleibt.

Wie viele Aufgüsse sollten es sein?

In der Regel werden bei jedem Saunagang zwei bis drei Aufgüsse gemacht. Wichtig ist dabei, dass Du Dich zuvor einige Minuten in der Sauna entspannst und Deine innere Ruhe findest. Atme ruhig und gleichmäßig weiter während Du den Aufguss über die Steine gießt, lehne Dich dann zurück und lasse das jeweilige Saunaöl mit seinen Bestandteilen auf Dich wirken. Achte darauf, den nächsten Aufguss nicht zu früh zu starten, erst wenn Du wieder die trockene und heiße Luft atmest, ist es an der Zeit für den nächsten Aufguss.

Nach dem letzten Aufguss solltest Du Dir die Zeit nehmen und Dich an der frischen Luft abdampfen lassen. So kann sich Dein Körper wieder akklimatisieren und Du atmest die frische saubere Luft. Nach der heißen und feuchten Luft in der Sauna wird das eine abschließende Wohltat für Deinen Organismus sein. Dann ist es Zeit für die Dusche, bei der Du Dich mit kaltem Wasser abspülst, um Deine Poren zu schließen.