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Saunasteine


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Die richtigen Saunasteine für deine Sauna

In einem Saunaofen werden die Saunasteine erst auf mehrere hundert Grad erhitzt und dann durch den Aufguss abgeschreckt. Die dadurch resultierende abrupte Abkühlung sorgt für Bewegung im Gestein welche zu Abplatzungen und Rissbildung im Gestein führt. Somit kommt es vor, dass Saunasteine sich verschleißen und von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen.

Welches Gestein wird für Saunasteine verwendet?

saunasteineBei der Auswahl der Saunasteine sollte auf gute Qualität geachtet werden. Nicht jeder gewöhnliche Stein eignet sich als Saunastein, da sie extreme Temperaturen aushalten müssen. So eigen sich Steine mit hoher Dichte besonders gut, da sie eine besonders gute Wärmespeicherkapazität besitzen.

Zusätzlich müssen die Steine eine enorme Temperaturbeständigkeit und Haltbarkeit vorweisen um zur Verwendung als Saunasteinen in Frage zu kommen. Das dunkle Tiefengestein Olivindiabas erfüllt alle gennannten Voraussetzungen beinahe perfekt.

Nach Wikipedia: „Als Diabas (griech. διαβαίνω diabainō ‚hindurchgehen‘) werden verschiedene basische Gesteine bezeichnet.“

Bei Saunasteinen ist das Gefüge, das heißt die Anordnung der Mineralien und der Mineralbestand selbst besonders wichtig. Durch große sperrig gelagerte Feldspat Leisten besitzt Olivindiabas eine Struktur, welche den Stein besonders widerstandsfähig gegen extreme Temperaturschwankungen macht. Um durch starke Spannungen die Zerstörung und das zerbrechen des Gesteins zu verhindern sollte der maximale Olivinateil bei Saunasteinen nicht mehr als 20% betragen

Wie sollten Saunasteine geschlichtet werden?

Die Schlichtung der Saunasteine spielt eine wichtige Rolle beim Saunieren. Zuerst sollten alle Saunasteine aus dem Karton genommen werden und der Größe nach sortiert werden. Die kleineren Saunasteine sollten unten zwischen die Heizelemente gelegt werden.

Achte jedoch darauf, die Heizelemente beim hineinlegen nicht zu beschädigen. Aufsteigend nach oben sollten die Steine immer größer werden. In dem Saunaofen entsteht dann ein Kamineffekt. Erwärmte Luft steigt nach oben aus dem Ofen heraus, während von unten gleichzeitig kalte Luft angesogen wird.

Diese Luftzirkulation sollte durch die Saunasteine nicht verhindert werden. Daher gilt die Saunasteine grundsätzlich locker und lose in den Saunaofen zu legen. Ein sorgfältiges befüllen des Saunaofens gewährleistet ein angenehmes Saunaklima und eine lange Haltbarkeit der Steine sowie des Saunaofens.

Wie entsteht weicher Saunadampf?

saunasteineBei dem weichen Saunadampf gelangt das Aufgusswasser durch die runden Steine zu der „normalen“ Steinschicht. Das hat zur Folge, dass alle Saunasteine mit dem Aufguss in Kontakt kommen. Das bedeutet, dass das Wasser also auch an den unteren Steinen verdampfen kann, was den weichen Saunadampf zu Folge hat. Es gibt zwei Möglichkeiten diesen weichen Saunadampf zu erhalten.

  1. Möglichkeit:

Fülle den Saunaofen zu 2/3 mit herkömmlichen Saunasteinen. Das obere Drittel wird nun mit runden Saunasteinen derselben Qualität aufgefüllt. Nun kann das Aufgusswasser an den glatten, runden Steinen vorbei fließen und auch an den unteren Saunasteinen verdampfen.

  1. Möglichkeit:

Hier wird der ganze Saunaofen mit runden Saunasteinen befüllt. Auch diese Variante  des Auflegens bewirkt eine Verdampfung des Wassers von allen Steinen, wodurch sich wiederum eine ausreichende weiche Hitze im Saunaraum verbreitet. Bei dieser Variante muss die Aufnahmekapazität des Saunaofens bei mindestens 20 Kilogramm liegen.

Wann müssen Saunasteine ausgetauscht werden?

Aller spätestens nach einem Jahr Nutzung solltest Du die Saunasteine im Saunaofen vierteljährlich auf ihren Zustand prüfen. Bei der Sichtkontrolle solltest Du jedoch darauf achten nicht nur die obersten Schichten zu kontrollieren sondern vor allem auch die unteren.

Spätestens dann, wenn die Saunasteine anfangen sich langsam zu zersetzen und sich Bruchstücke und Risse in den Steinen finden sollten sie sofort ausgetauscht werden.

Warum müssen Saunasteine ausgetauscht werden?

saunasteineDurch den extremen Temperaturwechsel der durch die zahlreichen Aufgüsse entsteht sind Saunasteine einem starken verschleiß ausgesetzt. Das ist vielen aber nicht bewusst. Auf mehrere hundert Grad erhitzt und durch den Saunaaufguss schlagartig abgekühlt unterliegt das Gestein einem ständigen Arbeitsprozess.

Über längere Zeit führt das zu kleineren Absplitterungen die nach unten in den Saunaofen fallen und somit die Luftzirkulation im Saunaofen selbst stark verschlechtert. Je schlechter die Luftzirkulation desto länger die Aufheizphase des Raumes. Zusätzlich nimmt es unmittelbaren Einfluss auf die Qualität des Aufgusses.

Des weiteren fördert eine schlechte Luftzirkulation im Saunaofen ein Ausglühen der Heizelemente. Verschiedene Rückstände von ätherischen Ölen und Aufgusskonzentraten verschließen die Poren des Gesteins zusätzlich und verhindern eine effektive Verdampfung.

Auch die Optik der Saunasteine leidet unter diesem Verschleiß. Aus diesen Gründen ist es notwendig Saunasteine regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf auszutauschen. In öffentlichen Saunabädern und Wellnessbetrieben werden die Saunasteine deshalb, abhängig von der Nutzung alle drei bis vier Monate komplett ausgetauscht.

Können Saunasteine gereinigt werden?

Nach längerer Nutzung der Saunasteine in dem Saunaofen bilden sich Ablagerungen auf den Steinen die sowohl die Luftzirkulation als auch die Qualität des Saunaaufgusses selbst verschlechtert.

Häufig wird dann versucht die Saunasteine mit Hilfe von Bürsten und/oder Chemikalien zu waschen oder zu reinigen. Dies ist jedoch nur bedingt zu empfehlen. Mit den Bürsten kannst Du zwar die äußerste Verkrustung der Saunasteine lösen, jedoch bleiben die Poren der Steine weiterhin verschlossen.

Von einer Reinigung mit Chemikalien raten wir Dir jedoch dringen ab, da diese Mittel nie komplett rückstandsfrei von den Steinen entfernt werden können.

Diese Rückstände gelangen dann beim Saunaaufguss durch den Saunadampf direkt in Deine Lungen. Aus diesem Grund solltest du deine Saunasteine am besten nur mit klarem Wasser reinigen und nach einer Weile austauschen.

Saunasteine riechen übel oder stinken?

Wenn Deine Saunasteine anfangen schlecht zu riechen kann das unterschiedliche Gründe haben. Zum einen ist das häufig ein Zeichen dafür, dass die Steine nicht korrekt gereinigt wurden und sich eventuell eingelagertes Material zu zersetzten beginnt.saunasteine

Auch können eingeschlossene Gase nach und nach entweichen die der Grund für den Gestank seien können. Diese Gase sollten nicht unterschätzt werden, da sie giftig seien können. In diesem Fall sollten die Steine am besten sofort ausgetauscht werden.

Ablagerungen von ätherischen Ölen oder auch Kalkrückstände an den Steinen können eine Ursache für den üblen Geruch in der Sauna sein.

In allen drei Fällen empfehlen wir Dir einen kompletten Austausch der Saunasteine sowie eine Grundreinigung des Saunaofens in Betracht zu ziehen. Danach ist Dein Ofen bereit wieder mit hochwertigen Saunasteinen gefüllt zu werden.

Wo werden Saunasteine hergestellt?

Der größte Hersteller für hochwertige Saunasteine ist traditionell in Finnland beheimatet. Dort werden Jährlich Steine für mehr als 1,2 Millionen Kartons abgebaut. Von Finnland aus gelangen die Steine in fast jeden Teil der Erde.

Dabei wird die Qualität der Saunasteine durch ein ausgeklügelter Verarbeitungsprozess gerechtfertigt. Neben „normal gebrochenen“ Saunasteinen werden auch gerundete Saunasteine hergestellt.

Dabei wird der Olivindiabas in einem mechanischen Prozess abgerundet und ähnelt nach diesem Prozess einem Flusskieselstein. Durch die gerundete Oberfläche kann das Aufgusswasser bis auch unten gelangen und wird nicht schon von der oberen Steinschicht abgefangen.

saunasteineDadurch entsteht der besondere weiche Saunadampf, der sich besonders gut für empfindliche Saunagänger eignet.

Der Elitti Saunagranit wurde durch ein einzigartiges Verfahren gehärtet. Durch diesen Prozess wird ein Anstieg der Standzeit erhielt. Zusätzlich nimmt das Gestein eine leichte rötliche Färbung an, was ihm eine edle Optik verleiht.

Nach dem Abbau und der Zerkleinerung des Olivindiabas werden die Saunasteine als erstes getrommelt um den größten Teil der Verunreinigungen zu entfernen und scharfe Kanten abzuschleifen.

Danach werden die Steine mit speziellen Reinigungsmaterialien erneut getrommelt und anschließend in einer Waschstraße mit klarem Wasser gewaschen. Am Ende werden die Steine sowohl elektrisch als auch manuell geprüft bevor sie automatische verpackt und verschickt werden.

Da die Qualität der Saunasteine nicht unterschätzt werden sollte, lassen Anbieter von hochwertigen Saunasteinen das Gestein vor der Sprengung von namhaften Instituten analysiert um sicherzustellen, dass die Steine weder Asbest noch andere unerwünschte Stoffe enthalten.

Denn Gasblasen in dem Gestein können sich beim Erhitzen der Steine in dem Saunaofen ausdehnen und den Stein zum Auseinandersprengen bringen. In der Vergangenheit ist es so bereits zu leichten Verbrennungen bei Saunagängern gekommen.

Weniger gefährlich jedoch genau so ärgerlich kann das Gasen von Steinen unter Hitzeeinfluss sein. Diese Rauchentwicklung kann zum Beispiel zu verrußen des Saunaraums führen. Um all das zu verhindern darf der Granit erst nach erfolgreicher Freigabe durch das Analyselabor abgebaut werden.